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„Die Zukunft wird die Maschine sein“ – gds präsentiert Translation Engine PLURAVOX

  • Eigene Translation Engine ab sofort verfügbar
  • Spezialisiert für den Maschinenbau
  • Arbeitsaufwand des Posteditors halbiert

Sassenberg, 08. September 2021 – Branchenspezifische Terminologie, umfassender Datenschutz, qualitativ hochwertige Rohübersetzungen: Die gds GmbH präsentiert ihre neue Translation Engine PLURAVOX speziell für den Maschinenbau. Die Eigenentwicklung ist mit individuellen Texten auf die Terminologie der Branche trainiert und bietet damit genauere Übersetzungen, die einer geringeren Nachbearbeitung bedürfen.

„Mit PLURAVOX sind Maschinenbauer bestens für die stetig steigenden Anforderungen an die Übersetzung ihrer Technischen Dokumentationen gerüstet“, sagt Michaela Gorisch, Geschäftsführerin der gds-Sprachenwelt. Eine bessere Rohübersetzung führe zu einer großen Zeitersparnis, die einen echten Mehrwert biete und zudem die Kosten deutlich reduzieren kann. „Im Maschinenbau ist die Terminologie von großer Bedeutung, da es bei Missverständnissen schnell nicht nur zu Schäden an den Maschinen, sondern auch zu Verletzungen der Anwender kommen kann. Eine auf diese Branche zugeschnittene Engine ist daher besonders wertvoll.“

In den letzten Jahren hat der Bedarf an hochwertigen Fachübersetzungen stetig zugenommen. Daher ist technologische Unterstützung von großer Bedeutung. Hier wird zwischen generischen und neuronalen Translation Engines unterschieden. Generische Systeme sind beispielsweise Google Translate oder Deepl. Sie werden mit einer Vielfalt von Terminologien unterschiedlichster Fachbereiche trainiert. Dadurch entstehen bei der Technischen Dokumentation schnell Probleme, denn ein und derselbe Begriff kann kontextbezogen unterschiedliche Bedeutungen haben. Damit herrscht im Übersetzungsprozess Unklarheit darüber, welcher der infrage kommenden Begriffe korrekt ist und die Wahrscheinlichkeit einer falschen Übersetzung steigt.

Generische Engines im Test

Bei der gds Sprachenwelt stellte man sich daraufhin die Frage, ob die Qualität der Rohübersetzungen einer solchen generischen Engine ausreicht und der Arbeitsaufwand des Post-Editings in einem Rahmen bleibt, der die erwünschte Kostenreduzierung und Zeitersparnis bei hohen Qualitätsanforderungen ermöglicht. Um dies verlässlich herauszufinden, wurden ein Jahr lang die drei gängigen generische Engines – DeepL, Google Translate und RWS – anhand ausgewählter Branchen und Sprachen getestet.

Die Übersetzungsprojekte wurden in gewohnter Weise mit dem CAT-Tool erstellt, wobei die Vorübersetzung wie üblich auf Basis des Kunden-TMs verfasst wurde. Im zweiten Schritt wurde die jeweilige generische Engine, mit einem Abzug von 1 Prozent als Übersetzungsquelle, angehängt.

Die Auswertung ergab, dass die Qualität von generischen Engines zwar durchaus beeindruckend ist, aber im Falle von Terminologie und Satzbau ein erhöhter Arbeitsaufwand während des Post-Editings entsteht. Oft musste die Terminologie abgeändert werden oder Sätze waren ganz neu zu übersetzen. Aufgrund der Fehlerarten, deren Häufigkeit und Schwere stand abschließend fest, dass für die rechtlich und sicherheitsrelevanten Texte des Maschinenbaus, der Aufwand der nachträglichen manuellen Korrektur eindeutig zu hoch ist – die Idee zu PLURAVOX war geboren.

Spezifische Trainingsdaten für ein optimales Ergebnis

PLURAVOX arbeitet anders, denn diese neuronale Engine wurde ausschließlich mit der branchenspezifischen Terminologie des Maschinenbaus angereichert, die gds über viele Jahre in der täglichen Arbeit mit Kunden der Branche erarbeitet hat. Damit entstehen bereits in der übersetzten Rohfassung genauere und hochwertigere Texte: Die Übersetzungen stehen auf Knopfdruck zur Verfügung und der Arbeitsaufwand des Posteditors halbiert sich, was sich auch bei den Kosten bemerkbar macht

Die neue Engine steht zunächst für das Sprachpaar Deutsch <–> Englisch zur Verfügung. In den nächsten Monaten werden weitere europäische Sprachen folgen. Dank der Nutzung der Lösung in der eigenen Cloud oder On-Premise ist die volle Datenkontrolle jederzeit gewährleistet. Alle Übersetzungen und Textbausteine werden zur möglichen Wiederverwendung im Translation Memory System (TMS) gespeichert. „Viele unserer Kunden haben es bereits mit generischen Lösungen versucht, waren damit jedoch nicht zufrieden“, sagt Michela Gorisch. Doch sei der steigende Bedarf an hochwertigen Übersetzungen ohne technologische Unterstützung schon heute kaum noch zu bewältigen. „Die Zukunft der Übersetzung wird die Maschine sein“, ist sich die gds-Expertin daher sicher.  

Michaela Gorisch, Geschäftsführerin der gds Sprachenwelt GmbH

Michaela Gorisch, Geschäftsführerin der gds Sprachenwelt GmbH

Die gds-eigene neuronale Translation Engine PLURAVOX
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