Ein kleiner Unterschied mit großer Wirkung – und häufig falsch gemacht. Die beiden Geschwister Bindestrich (-) und Gedankenstrich (–) unterscheidet meistens nur ihre Länge, und dennoch ist es alles andere als egal, welchen der beiden man verwendet.
Der Bindestrich soll die Zusammengehörigkeit von Wortteilen und zusammengesetzten Begriffen stärken.
Merke: Der Bindestrich steht nie zwischen zwei Leerzeichen!
Der Gedankenstrich (auch »Streckenstrich« oder »Halbgeviertstrich«) ist etwas länger als der Bindestrich. Er hat eher trennende Funktion.
In Microsoft WORD lässt sich der "Halbgeviertstrich" durch das gleichzeitige Drücken der Strg- und Minustaste auf dem nummerischen Block erzeugen.
Der längere Geviertstrich (—) kann alternativ zum Gedankenstrich benutzt werden.
Der sehr lange Geviertstrich wird oft als störend empfunden, da seine Verwendung durch die Länge des Striches recht große „Löcher“ in einen Text reißt, was Unruhe erzeugt und kontinuierliches Lesen eher stört. Daher wird er im Deutschen kaum noch verwendet. Er wird häufig als »zu lang für gute Typografie« bezeichnet.
In Amerika wird er sehr gerne anstelle des Gedankenstrichs genommen und auch im traditionellen englischen Schriftsatz wurde der Geviertstrich benutzt, allerdings ohne umschließende Leerzeichen, um die resultierende „Lücke“ im Text klein zu halten (the fire drill—it was chaos). Allerdings verschwindet diese Tradition im modernen englischen Schriftsatz immer mehr. Heutzutage wird meist der Halbgeviertstrich mit umschließenden Leerzeichen benutzt, genau wie dies auch im deutschen Schriftsatz der Fall ist.
In Microsoft WORD lässt sich der "Geviertstrich" durch das gleichzeitige Drücken der Strg-, Alt- und Minustaste auf dem nummerischen Block erzeugen.
www.ooowiki.de/TextStriche
http://typefacts.com/artikel/grundlagen/bindestrich-gedankenstrich
http://de.wikipedia.org/wiki/Geviertstrich