Mehr als nur Technische Dokumentation

Bei gds-Extrem gaben sich die Mitarbeiter für den guten Zweck sportlich

Gemeinsam für den guten Zweck: gds-Mitarbeiter auf dem Weg nach Berlin
Gemeinsam für den guten Zweck: gds-Mitarbeiter auf dem Weg nach Berlin

486 Kilometer in nur 30 Stunden: Für einen wohltätigen Anlass nahmen sich 30 unserer Mitarbeiter einer ganz besonderen sportlichen Herausforderung an. Sie liefen als Staffel, paddelten mit dem Kanu oder fuhren mit dem Rad von unserem Hauptsitz in Sassenberg zur Niederlassung unserer Tochter Ovidius nach Berlin. Mit der Aktion möchten sie auf das Projekt „Besondere Geschwister“ der Lebenshilfe Minden aufmerksam machen. Das Programm hilft den Geschwistern von Kindern mit Behinderungen oder chronischen Krankheiten. Diese leiden oftmals darunter, dass sich die Aufmerksamkeit der Familie verstärkt auf das benachteiligte Kind konzentriert. Weitere Informationen zu den Besonderen Geschwistern gibt es bei der Lebenshilfe Minden.

„Es war ein Gänsehautmoment, als wir in Berlin ankamen“, erinnert sich der Initiator des Projekts Christian Paul, der bei gds den Bereich Software & Lösungen für die Technische Dokumentation leitet.

„Die Tour war natürlich sehr anstrengend, aber wir haben uns immer gegenseitig unterstützt“, sagt Paul. „Unter den Kollegen herrscht ein wunderbares Arbeitsklima, von dem wir natürlich auch abseits des Schreibtischs profitieren.“ Mit der erfolgreich gemeisterten Herausforderung unterstrichen die gds-Mitarbeiter, dass das Unternehmen für mehr als Technische Dokumentation steht. Teamgeist und soziale Verantwortung werden von der gds-Gruppe Tag für Tag gelebt. So haben die Mitarbeiter die gesamte Aktion in Eigenregie geplant und durchgeführt. Die gds-Gruppe trat lediglich als Sponsor in Erscheinung. „Wir freuen uns sehr, dass unsere Mitarbeiter auch über ihre verantwortungsvolle Arbeit bei uns im Unternehmen hinaus so viel Engagement und soziale Verantwortung an den Tag legen. Das ist unbedingt unterstützenswert“, sagt gds-Geschäftsführer Ulrich Pelster.

gds-Extrem: Von der Idee zur erfolgreichen Charity-Aktion

Die ersten Überlegungen für die Charity-Aktion nahmen bei den Mitarbeitern bereits 2016 Gestalt an. Damals übernahm gds die Ovidius GmbH aus Berlin. Ovidius ist ein Spezialist für moderne XML-basierte Lösungen rund um die Technische Dokumentation, zu denen Redaktionssysteme für Branchen wie z. B. die Luftfahrt gehören. „Nach kurzer Zeit hatten wir die Idee, unsere neuen Hauptstadtkollegen im Rahmen einer sportlichen Performance zu besuchen und damit auch den standortübergreifenden Zusammenhalt zu stärken. Zudem wollten wir dabei einen wohltätigen Zweck zu unterstützen“, erklärt Christian Paul. Das war die Geburtsstunde von gds-Extrem.

Mit der Tour griffen Christian Paul und seine Kollegen dem Projekt „Besondere Geschwister“ der Lebenshilfe Minden unter die Arme. Ihr Ziel war es, mit der ungewöhnlichen Aktion für Spenden zu werben. „Die Besonderen Geschwister sind eine wichtige Initiative mit Blick auf ein Problem, das meist ignoriert wird“, sagt Paul. Für die Geschwister von Kindern mit Behinderungen könne es sehr belastend sein, dass sich die Aufmerksamkeit der Eltern zwangsläufig ungleich verteilt. Im Rahmen der Initiative haben betroffene Geschwister und Eltern die Möglichkeit, sich untereinander austauschen. Zudem wurden bereits in einer Schreib- und Zukunftswerkstatt mediale Projekte wie etwa Bilderbücher oder Romane umgesetzt, die Eindrücke von Betroffenen verarbeiten.

Für den guten Zweck mobilisierten die gds-Mitarbeiter alle Kräfte

Für den guten Zweck mobilisierten die gds-Mitarbeiter alle Kräfte.

Über 6.000 Euro für den guten Zweck

Trotz dieser Erfolge drohte dem Projekt das Aus, da die dreijährige und durch die Aktion Mensch finanzierte Pilotphase in diesem Jahr endet. Damit es auch 2018 weiterhin einen Platz für „Besondere Geschwister“ gibt, galt es 12.000 Euro an Fördergeldern zu sammeln. Dank des Engagements der gds-Mitarbeiter kamen alleine durch gds-Extrem bereits über 6.000 Euro zusammen.

Neben der gds-Gruppe, die als Sponsor aktiv war, leisteten noch andere Unternehmen einen Beitrag zum Erhalt des Projekts. Dazu gehören die:

  • LMC Caravan GmbH & Co. KG,
  • die Radstation Freckenhorster Werkstätten,
  • die technotrans AG,
  • die Lebenshilfe Minden e.V.,
  • die Eventgastro Strohbücker GmbH,
  • die Karl Hopster GmbH & Co. KG,
  • sowie die Sputnik GmbH.

Aufgrund des großen Erfolgs schließen die Organisatoren um Christian Paul eine Wiederholung des Projekts nicht aus. „Es war eine tolle Erfahrung, mit der wir ein wichtiges Projekt unterstützen konnten und gleichzeitig den Zusammenhalt der Mitarbeiter weiter ausgebaut haben“, erklärt Paul. Was genau das gds-Extrem-Team für 2018 plant, ist noch offen. Es steht aber fest, dass es erneut ein gemeinnütziges Projekt unterstützen und einmal mehr zeigen möchte, dass gds für mehr als die Technische Dokumentation steht.

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